Ich
… liebe den Wind, weil er
  • unsichtbar und trotzdem da ist,
  • bewegt,
  • mitreisst,
  • Gegenkräfte freimacht,
  • verbindet
  • und kühlt.
… liebe die Windräder, weil sie
  • Unsichtbares sichtbar machen,
  • sich mit Leichtigkeit gegen den Wind stellen,
  • schöne Erinnerungen erwachen lassen,
  • erfrischend überflüssig,
  • unerwartet realistisch,
  • fein, elegant und lautlos sind.

So sind 1995 meine ersten Modelle entstanden, welche erstaunlicherweise - trotz der schon fast steinzeitlichen Konstruktionsmethoden - meist immer noch drehen.

Zwischenzeitlich ist mir die Lust immer noch nicht vergangen, und ich geniesse die eleganten Bewegungen der Räder vor unserem Fenster täglich. Material- und konstruktionsmässig bin ich in der Neuzeit angekommen, was der Sturm «Lothar» vor einigen Jahren überprüft hat.

Und wer weiss, wenn es noch vielen Menschen so wie mir geht, dann baue ich noch einige Jahre weiter. On verra.

Nik Zeindler